Unmöglich
-sagt die Angst, zuviel Risiko- deine Erfahrung, sinnlos- dein Zweifel,
                                                       versuchs-dein Herz !


Hallo ihr Lieben,

heute geht es um Mut vs. Angst und was es mit uns macht, das eine aufzulösen und statdessen zu versuchen Mutig zu sein. Es geht in erster Linie mal darum eine Entscheidung zu treffen. Wenn man sich nicht Entscheidet, wird für einen entschieden. Egal wovor oder warum, gerade in der aktuellen Zeit, in der ein so krasser Wandel auf der Welt geschieht, ist Angst ein Thema. Ob durch die Medien geschürt oder durch eigene Erfahrungen, ein jeder von uns hatte schon Angst. Ob begründet oder unbegründet, wenn man  in dieser Situation steckt ist kein klarer Gedanke möglich, denn dies ist ein Gefühl, dass dich total und komplett lahmlegt. Wenn du etwas anderes möchtest, als das was gerade von dir verlangt wird..... aber jeder andere tut es, dann stehst du schon auf einer anderen Seite, vielleicht ziemlich alleine. Das kann schon ein sehr ungutes Gefühl sein. Hast einen Menschen verlohren und möchtest nun niemanden mehr aus deinem Umfeld hergeben müssen, fängt man vielleicht an festzuhalten wo man vorher locker war. Oder es gibt einen besonderen Menschen in deinem Leben, aber du traust dich nicht ihm/ihr zu sagen, wie besonders dieser für dich ist, aus Angst abgelehnt zu werden oder was dein Umfeld dazu sagen könnte. Hattest einen Unfall, traust dich nicht mehr Auto, Fahrrad, Motorad zu fahren. Auch heute in dieser Zeit, vielleicht eine andere Meinung zu haben, als alle anderen, reicht schon aus um Angst zu bekommen, mal ganz davon abesehen was Existenzängste mit einem machen können . Also egal, wodurch diese Angst entstanden ist, mit der man wieder und wieder konfrontiert werden kann, solange diese nicht gelöst ist und sich Situationen widerholt einstellen die daran erinnern, bist du in einem Kreislauf gefangen. Irgendwann kommt es zu einem Punkt an dem sich die Frage stellt:"möchte ich so weiter machen oder versuche ich es zu ändern"? Aufzulösen raus aus dieser Spirale, die sich immer weiterdreht und gefangen hält in einem Rahmen, der nicht sehr groß ist und kaum Raum lässt für weiteres Handeln.




Also was tun?? Was könnte sein wenn.... ich es anders versuche ??? Oder besser, was könnte das schlimmste sein das eintrifft??  Konfrontation in welcher Form auch immer, mit dem Problem, der Situation die diese Angst auslöst um sie Aufzulösen ist ein Weg, denn da wo die "Angst" ist geht der Weg lang! In einem meiner "Selbstprojekte" (so bezeichne ich Problemlösungen oder Entwicklungen meines Weges, die ich für mich gelöst habe oder den Weg den ich gegangen bin) Angst aufzulösen, in verschiedenen Situationen kam ich oft an meine Grenzen. Ich war der festen Überzeugung diese alleine Auflösen zu können, aber es war alles andere als einfach, manches mal hat es funktioniert und ein anderes mal konnte ich es nicht alleine. Eine von verschiedenen Situationen in meinem Leben war, nach einem Autounfall. Dieser hatte mich sehr mitgenommen, so traute ich mich tatsächlich nicht mehr ins Auto zu sitzen und zu fahren. Ein für mich sehr weiser Mensch, sagte setzt dich in dein Auto und fahre, eine andere Wahl hast du nicht, aber ich traute mich nicht! Dieser Mensch fuhr ein par mal mit mir, ohne etwas zu sagen, war nur da, bis ich es wieder alleine konnte.



Einem Menschen seine Gefühle zu offenbaren oder aus Angst vor Ablehnung dies zu unterlassen, dazu gibt es nur eins zu sagen:" Sollte ein Mensch sich nicht das gleiche wünschen und es "nicht freundlich oder gar nicht kommunizieren" sich stattdessen irgendwie aus der Affäre ziehen, sagt es wohl mehr über "das Gegenüber", als über dich aus." Du hast dich zuvor mit deinen Gefühlen auseinander gesetzt um dir klar zu sein, den Mut bewiesen und dich gezeigt! Freue dich darüber und lass es los. Welche Situation es auch sein mag,  dass Gefühl "dieser Unfähigkeit" die einen Lähmt ist das gleiche, ob einem Menschen gegenüber oder in irgendeiner anderen Situation. Nie wieder Auto fahren, einigeln, dass waren die Möglichkeiten die ich nicht in Kauf nehmen wollte. Ich habe geweint und gezittert, habe mich wie ein Anfänger der die ersten Schritte macht gefühlt. Aber etwas in mir war stärker, um der Angst die Macht die sie über mich hatte, zu nehmen. Kopf hoch, Krönchen richten und los, Mut wird belohnt!

Versuche dich weder für die Angst noch für etwas das vorgefallen ist zu schämen, denn "nichts aber rein gar nichts", gibt es in solchen Situationen wofür man sich schämen müsste! Es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten, um vorhandene Blockaden aufzulösen.  Auch wenn es 100.000 Gründe geben mag um Angst zu haben, gibt es etwas das viel wichtiger ist und das bist DU.  Was also ist "worst case"... wenn du Mutig bist? Das ist die Frage die man sich stellen sollte bevor man Aufgibt, und einem Gefühl, denn mehr ist es nicht, egal wie übermächtig es sich in manchen Momenten anfühlen mag, die "Macht über sich selbst" gibt. Und dadurch etwas schönes, wertvolles oder Chancen die nicht wiederkommen verpassen könnte.


Seid gut zu euch selbst, geht Achtsam mit euch um und habt es gut ihr Lieben!


Eure Tatjana Esslinger



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